| ServiceValue: Wettbewerbsanalyse mit Detail-Auswertungen für die 30 größten Voll-Versicherer |
| Mittwoch, 27. April 2011 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Köln, 27.04.2011. Wie ist die Wahrnehmung der Versicherer durch die Kunden? Ist das Verhältnis von Kunden und Versicherer wirklich so strapaziös, wie es exemplarische Einzelfälle in verschiedenen TV-Magazinformaten vermitteln? Unabhängig von der Branche sind Unternehmen vor allem dann erfolgreich, wenn sie sich
Dies gilt auch für die Versicherungswirtschaft und auch dort gelingt dies offenbar einigen Anbietern deutlich besser als anderen - ein solcher Versicherer wird als besonders fair wahrgenommen:
Doch wie kann dieses hypothetische und äußerst subjektive Konstrukt „Fairness" parametrisiert werden? Welche Teil-Dimensionen lassen sich dahinter identifizieren? Die vorliegende Untersuchung liefert hierzu nicht nur einen validen Ansatz, sondern eine Vielzahl von Ergebnissen, die den betrachteten Unternehmen sowohl wertvollen Input für das strategische Management liefern als auch unmittelbar für die operative Steuerung eingesetzt werden können.
Überwiegend gut aufgestellt ist die Branche gegenwärtig bei den Fairness-Dimensionen Schutz & Vorsorge, d.h. bei allen Produktaspekten, sowie bei der Kundenkommunikation. Am schlechtesten schneiden hingegen die Dimensionen Kundenberatung und Preis-Leistungs-Verhältnis ab.
Während die Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherern bei der Qualität der Produkte am geringsten ausfallen, liegen bei anderen Teilaspekten die Ergebnisse deutlich weiter auseinander. Das Eingehen auf Kundenbedürfnisse, die Verbindlichkeit von Aussagen, der Umgang mit Beschwerden und Reklamationen sowie die Unkompliziertheit der Leistungsabwicklung zeigen die größte Varianz zwischen den einzelnen Versicherern.
Den größten Nachholbedarf hat die Versicherungsbranche aktuell bei der Belohnung von Kundentreue, der regelmäßigen Überprüfung von Versicherungsumfang und Eines wird dabei aber auch deutlich: Fairness und guter Service sind generell keine Frage des Formates: Sowohl „klassische" Serviceversicherer als auch Direktversicherer können hier ihre jeweiligen Stärken ausspielen und so - bei entsprechender Performance - Spitzenwerte erzielen. Generell zeigt sich ferner, dass im direkten Kundenkontakt vor allem mitarbeiterbasierte Fairness- und Leistungsaspekte die Kundenbindung positiv beeinflussen. Optimierungsaktivitäten sollten daher vor allem in diesem Bereich ansetzen.
Die Versicherer haben sich bis dato noch nicht ausreichend mit dem Differenzierungsmerkmal Fairness beim Kunden positionieren können. Gleichwohl zeigen die Ergebnisse der Service- und Direktversicherer, dass beide mit ihrem unterschiedlich abgestimmten Service- und Leistungsportfolio bei ihrer jeweiligen Zielgruppe punkten können; faire Leistungen und fairer Service werden - unabhängig vom primären Vertriebskanal - kundenseitig wahrgenommen und in Form höherer Kundenbindung honoriert.
Dies alles zeigt unter anderem die aktuelle Untersuchung der unabhängigen ServiceValue GmbH im Auftrag von Focus Money. Wer das Ziel einer hohen Fairness-Wahrnehmung auf der Basis einer verstärkten Servicedifferenzierung und -positionierung verfolgt, dem sollte die vorliegende Studie eine spannende Lektüre sein.
Hintergrundinformation Die Studie kann über die ServiceValue GmbH bezogen werden. |
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